Königschießen des Gauvorstandes


Als amtierender König des Gauvorstandes hatte der Kreisschützenmeister des Main-Taunus-Kreises, Michael Sehorsch, am 12. September ins Schützenhaus der SG Marxheim zur Ermittlung seines Nachfolgers eingeladen. Nach Stärkung bei Kaffee und Kuchen konnte das Schießen mit dem Luftgewehr auf den von Gudrun Daume künstlerisch angefertigten hölzernen Königsadler beginnen.

Mit dem 17. Schuss gelang es dem langjährigen Gauschatzmeister Robert Erle, den Reichsapfel abzutrennen und sich damit die Würde des 2. Ritters zu sichern. Nach weiteren 23 Schüssen fiel das Zepter; der Frankfurter Kreisschützenmeister Frank Hochberger hatte treffsicher die Ehre des 1. Ritters errungen. 71 weitere Schüsse waren erforderlich, bis der neue Titelträger feststand: Gauschützenmeister Thomas Eberwein hatte den Vogel zu Fall gebracht und führt nunmehr für ein Jahr auch als König den Gauvorstand an.
Beim Schießen um die Ehrenscheibe des Gauvorstandes stellte Helmut Krause als Gaureferent Laufende Scheibe unter Beweis, dass er auch auf stehende Ziele ins Schwarze trifft: Mit dem besten Zentrumtreffer gewann er die von Peter Reinwein wiederum handgemalte Schützenscheibe, die als Motiv die St. Johanneskirche des Bad Homburger Stadteils Kirdorf zeigt.
 
Von links: 2. Ritter Robert Erle, Gauvorstandskönig Thomas Eberwein, Ehrenscheibe Gauvorstand Helmut Krause, 1. Ritter Frank Hochberger

Von links: 2. Ritter Robert Erle, Gauvorstandskönig Thomas Eberwein, Ehrenscheibe Gauvorstand Helmut Krause, 1. Ritter Frank Hochberger

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des 1965 gegründeten Schützengaus Maingau hatte Peter Reinwein eine weitere Schützenscheibe angefertigt, auf der zusammen mit dem Wappen des Maingaus die fünf Wappen der zugehörigen Schützenkreise vereint sind. Mit nur hauchdünnem Vorsprung sicherte sich der frischgebackene Gauvorstandskönig Thomas Eberwein auch die Jubiläumsscheibe vor seinem 1. Ritter Frank Hochberger.
 
Nach einem gemeinsamen Königsmahl klang der Abend im Marxheimer Schützenhaus aus; auch an dieser Stelle sei dem „Altkönig“ Michael Sehorsch und dem Team der SG Marxheim für die hervorragende Organisation und Bewirtung gedankt.